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LYS039 - Legende des Feuers
Nichts berührt mehr als die Wärme
Mehr als die Geborgenheit
So bedachten es die Götter
Und gerieten dann in Streit.
Es erdunkelte der Himmel
Schwarze Wolken zogen auf
Großer Sturm bog tief die Bäume
Doch der Zorn nahm seinen Lauf
Auch die Kinder auf der Erde
Sahen finst'ren Götterstreit
Und sie flehten so um Gnade
Mit erschrock'nen Augen weit
Doch die Götter in der Ferne
Sahen nicht, was da geschah
Dass ihr Streit bracht' keine Wärme
Sondern Angst den Menschen nah.
Als dem Tosen folgte Donner
Der die Welt erzittern ließ
Und in Furcht krochen die Kinder
In die Erd', die Schutz verhieß.
Nur ganz Wenig' blieben standhaft
Hoben Blick zum Himmel an
Und inmitten ihrer Eltern
Zog ein Gleißen sie in Bann.
Es wuchs und raste zu Boden
Drang tief in die Erde ein
Und dem Einen folgten Viele
Mit gleißend bläulichem Schein.
Dort, wo Strahl schlug zu Boden
Leuchtete Wlad sonderbar
Es entflammten die Bäume
So strahlend und wunderbar.
Zu faszinierender Anblick
Als zu sehen die Gefahr
Es näherten sich die Kinder
Licht und Wärme waren nah!
Thodan, der Erste Gedanke
Blieb wachsam im Götterstreit
Sah die Gefahr für die Kinder
Riß los sich zur Erde so weit.
Der Windstoß Thodans reißt nieder
Die Kinder in der Gefahr
Und löscht brennende Bäume
Bis nur kleine Flammen da.
Als Einer fuhr nieder zur Erde
Hielt inne der Eltern Streit
Und Thodan wurde zum Hüter
Von Feuer und Gerechtigkeit.
"Wir gaben Euch das Feuer
Für Wärme und Geborgenheit
Doch hütet es stets und wachsam
Ihr seid niemals davor gefeit!"
So sprachen Einst die Götter
Und Himmel klarte auf
Der Streit war so beendet
Im ewigen Weltenlauf. |
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