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LYS040 – Die Legende von Vetinarius
Tod war sein Leben
Raub ihm nicht fremd
Er stahl so Manchem
Noch das letzte Hemd.
Er diente im Kriege
Als Söldner im Heer
So fiel ihm das Töten
Auch nimmer schwer.
Aus Silbergrund stammend
Reiste er umher
Verlor jedoch niemals
Den Kodex und Ehr'
Als er mit Soldaten
Belagert die Stadt
Musst' er sehen Bilder
Und hatte es satt!
Geplündert, Belagert,
Beraubt und Bestohl'n
Die Worte des Königs
War'n so unverhol'n!
Sie sollten sich nehmen
Was ihnen gefällt
Egal, ob nun Frauen
Oder einfach Geld.
Vor einer Kirche
Es einst dann geschah
Dass Vetinarius
Schreckliches sah.
Ohn' Kopf an der Wand
Lehnte dort eine Frau
Und hielt noch das Kind
Das im Tode schon blau.
Im Grundfest erschüttert
Wich er dann zurück
Und floh in die Kirche
Zu beten um Glück.
Er sank vor dem Schreine
Des Gottes aufs Knie
Und fand sich selbst betend
Zum Einen wie nie.
Als dann and're Männer
Zogen Frauen ins Haus
Tötet' er die Krieger
Macht ihnen Garaus.
Die Frauen versteckt' er
Hinter dem Altar
In einem Verstecke,
Das er nicht gewahr'
Er führte die Frauen
In Freiheit zurück
Und wandte den Rücken
Für immer dem Krieg.
Der Priester im Schwerte
Der er dann ward
Lehrt' Lehren des Einen
Der Glauben bewahrt! |
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