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LYS108 - Das Lied der Zwerge
22.09.13-2
Einst lebten die Zwerge in goldenem Land
Nie müßig, nicht 'ruhsam, stets rege die Hand
In mächtigen Hallen tief unter dem Berg
Da taten die Zwerge ihr kunstvolles Werk.
Die Schächte so tief glommen golden im Licht
Wo jeder Zwerg Erz und Edelstein' bricht
So sollten die Tage wohl friedfertig sein
Doch lachendes Schicksal wählt' ihnen die Pein.
Ein Drache des Feuers von Norden her kam
Der teuren Zwergen die Heimstätte nahm
Und mit der Heimstatt dann auch all ihr Gold
Töt' Menschen und Zwerge, als den Schatz er holt.
Die Heimat verloren und fast alle tot
So flohen die Zwerge früh im Morgenrot
Es gingen die Jahre im Laufe der Zeit
Doch Niemand jemals ihre Heimat befreit.
Die Flammen, wie Fackeln in dem Kiefernwald
Die lohten zum Himmel in den Zeiten alt
Brannten sich in Seelen und Herzen voll Mut
Sind niemals vergessen und kein Zwerg je ruht.
Doch hunderte Jahre müssen erst vergeh'n
Und alle Zeichen am rechten Ort steh'n
Denn erst, wenn die Vögel zum Berg kehren heim
Dürfen die Zwerge wieder voll Hoffnung sein... |
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