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Ein weiteres Rabenlied
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LYS005 - Traumrabe - Rabentraum
01.04.12-2
Ein Rabe sitzt auf einem Baum
Und Abend senkt sich nieder.
Er schläft schnell ein und stiller Traum
Schleicht sich hinter die Lider.
Der Rabe träumt sich weit weit fort
In and're Zeit und Welten
Sein Traum führt ihn an and'ren Ort
Zu fremder Menschen Zelten.
Der Rabe träumt von Krieg und Not
Von Königs Thron und Leiden
Er weiß, sein Schrei er bringt den Tod
D'rum schwarz Federn ihn kleiden.
Der Rabe träumt von Qual und Blut
Von Brudermord und Lügen
Er kennt Geschicht' von Sanges Gut
Und jenen, die sich fügen.
Der Rabe träumt von leisem Spiel
Der barden sanften Stimmen
Und weiß um ihrer Mächte viel
Die manche Hürd' erklimmen.
Der Rabe träumt von Masken, Schild
Und sieht sie sich verhüllen
Erkennt erschaffen fremdes Bild
Und Schicksal sich erfüllen.
Der Rabe träumt vom Morgengrau'n
Und spürt den Weltenwandel
Auch seine dunklen Augen schau'n
Manch' ungeahnten Handel.
Der Rabe regt sich sacht und leis'
In Morgens kühler Brise
Öffnet schwarz' Augen - wissend Preis
streicht ab über die Wiese.
Ein Rabe sitzt auf einem Baum
Und schaut auf Dich hernieder.
Er kennt Dein Schicksal aus dem Traum
und aus der Barden Lieder.

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