In einem dunklen Moment entstanden, als das licht um mich für eine Weile dunkler wurde, und ich mich fragte: Wozu das alles?
LYS003 - Verstandes einsame Insel
29.03.12-2
Ich bin unter Menschen und nicht mal allein
Das Leben es regt sich, die Sinne so fein
Doch bin ich so hilflos, und weiß nicht was tun
Und kann noch nicht einmal in mir selber ruh'n.
Ich spüre die Fäden des Lebens umher
sie streichen um mich, wie Ströme im Meer
Ich weiß, was zu tun ist, kann mich doch nicht rühr'n
Wie bleiern die Hände, vermag nicht zu führ'n.
Wie eiserne Platten so unendlich schwer
Zieht es mich hernieder, ich kann doch nicht mehr.
Ich müsste doch wissen, was mit mir geschieht
Die Kraft des Verstandes ist es, die mir flieht.
Ich sitze am Tische und starre ins Nichts
um mich wird es dunkler, nur Schatten des Lichts.
Die Flammen des Feuers, sie wärmen nicht mehr
Ich spüre, mein Geist wird so einsam und leer.
Wie auf einer Insel im Nebelmeer
In schweigender Gräue, so still um mich her
Vergesse ich langsam, wer ich einstmals war
Wozu auch erinnern - es ist niemand da.
Em Em|A A A
C C A A
D D C C
D C A Em|A - Em|A - Em|A

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