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LYS098 - Die Graue Dame
Lauf:123456, KAP: ohne, 31.07.13-2
Ganz leis geht ein Raunen, wie Blätter im Wind
Doch singen die Federn, die ihr Kleid wohl sind
Die erzählen von Weiheit und der Ewigkeit -
Die umgibt sie wie Schleier der unendlich Zeit.
Sie ist ganz umgeben von Stille der Welt
Vom Zwielicht der Sterne, bis der Schleier fällt,
Die Mutter der Zeiten, der Gelehrigkeit,
Die schützt ihre Kinder vor'm Vergessen weit.
Sie steht für das Wissen, die Weisheit, den Rat
Und scheut nicht das Handeln, die Frage, die Tat.
Treibt jene, die zögern zu dem Wissen an
Erklärt ihnen wahrlich, was man leisten kann.
Schon immer war sie die, die beratend steht
Für Weg zwischen Wegen, den sie immer geht.
Beriet schon am Anfang den Kupfernen weis'
Ließ sich nie verleiten von der Macht verheiß.
Sie hält in den Händen das Wesen der Zeit
In dem sie verbarg manches Wissen so weit
Sie senkte Vergessen auf Drachen herab
Und doch ihnen Wissen um die Kriege gab!
Sie wacht über Welten und Wege im Grau
Und ist doch so klar, wie der Morgentau
In schimmerndem Lichte oder in der Nacht
Hat bisher nicht sie vom Weg abgebracht.
Die Graue als Abbild des Drachen der Zeit,
der steht für das Wissen und ewig Weisheit,
Ist der Kinder Mutter im Drachenland
Zu dem sich auch Dein Weg hier im Lager fand.
Geh ehrvoll den Weg zwischen Wegen im Kreis,
Und sei Dir ganz sicher, dass sie um dich weiß!
Sie kennt Deinen Weg und kennt Schicksales Spiel
Drum mache die Demut zu Deines Wegs Ziel.

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