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LYS025 – Grauer Paladin
Erinnerung reicht so weit durch die Zeit
Gedankenfetzen wie Nebel
Bilder, nicht greifbar, doch immer bereit
Überfallen den Geist ohne Regel.
Plötzlich, unfassbar, ein Lied in der Nacht
Seltsam vertraut die Klänge
Die Stimme ist anders, und Leiden erwacht
Mit Schmerz in nicht greifbarer Menge.
Er spürt wieder Schwert und Schild in der Hand
Gewicht von fremder Waffe
Sieht traulich Gesichter und brennende Wand
Am Boden geborsten Karaffe.
Erstarrt sein Blick ins Leere dann geht
Als Bilder den Geist durchfluten
Kämpfend mit dem Rücken zur Wand er steht
Was er sieht kann man nur vermuten.
Er steht in dunklem Gewand im Feld
Mit silbergrauen Schwingen
Führt machtvolle Waffe wie alter Held
Und nichts kann ihn niederzwingen.
Gebannt von Erinn'rung aus alter Zeit
Löst schwer nur sich seine Stille
Doch Blick er klärt sich, die Augen weit
Unbeugsam sein starker Wille.
Er wendet den Kopf und tief ist der Blick
Der in zwei Welten nun schaute
Und mit den Bildern kam Wissen zurück
Anzunehmen er es sich kaum traute.
Erkennendes Herz sieht die Liebe flieh'n
Die tausende Jahre nun flammte
Erstarkender Wille lässt sie wissend zieh'n
Denn göttlichen Weg er erkannte.
Auch wenn das Wissen in zwingt in die Knie
Und Träne im Auge brannte
So weiß er doch – sie vergisst ihn nie
Und das sie liebendes Herz wohl kannte.
Der Mann erhebt die Streitwaffe neu
In ihm lebt grau' Paladin
Und Wille erhebt ihn nun edel und treu
Wird immer für den Grauen ziehn!

Für einen ganz besonderen Menschen - und Ritter in jeder Zeit und jeder Welt...
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