|
|
 |
LYS066 - Schnee-Chaos
Was ist geschehen? Was geht da vor?
Ich sehe hinaus aus dem hinteren Tor:
Gestalten, sie stapfen gar wirr durch den Schnee
Die Krieger des Chaos? ich fürcht' es - oh weh!
Sie laufen in Kreisen - oder Spiralen?
Ich sehe den Unmut aus Gesichtern strahlen
Kein Wunder, denn Schnee fällt stet hernieder
Es rostet die Rüstung und Knarren hallt wider.
Die And'ren, die meinen, sie wär'n die Gelehrten
Sie lassen im Schnee allein die gefährten
Und studier'n die Schriften Stunde um Stunden
Und haben doch nur die Rezepte gefunden!
Die Stunden vergehen und der Wald wird lichter
Doch verhexter Schneefall wird immer dichter
So langsam erscheint es mir wie Ritual
Doch denk' ich ans Chaos wird mir's Gesicht fahl.
Es gibt hier Probleme vor denen wir stehen
Doch alle den Wald vor Bäumen nicht sehen
Was magisch das wird Stund um Stunde schwächer
So langsam entfällt meiner Hand der Becher
Die Mannen des Chaos - sie hören nicht zu
Vermeindliche Schlangen lassen keine Ruh'
Dabei erzählte ein Kundiger nur
Er führe bei sich ein Gegengift pur.
Die Krieger im Walde sie sind auf der Spur
Dem einzelnen Baume in wilder Natur
Sie wissen nicht welchen, doch das ist egal
Denn sie sind das Chaos! Es ist eine Qual!
Dabei wäre Hilfe viel wichtiger gar
Denn uns're Schwäche ist so offenbar
Nur Einer allein scheint all das erspart -
Der Frau, die ist Teil vom Grau Lagerrat
Tief in den Wäldern, verborgenem Hain
Liegt eine Platte aus machtvollem Stein
Es ist das Unheilvon böser Natur
Doch leider fehlt Allen hier jedwede Spur!
Zu fünft zogen sie dann aus in den Wald
Zu suchen den Stein und finden ihn bald
Nun kann ich nur warten und hoffe sehr
Dass sie zurückkehren - der Weg nicht verwehrt.
Sie kamen zurück mit Kummer so groß
Hatten nichts erreicht und traten mehr los
Als wir zu fassen waren bereit
Und verfluchter Stein war längst nicht befreit
Es sprachen sogar die Götter zu uns
Unwirsch, so fordernd, (wir) verloren die Gunst
Doch fand sich ein Weg am späteren Tag
Als endlich man mit sich zu sprechen vermag
Dann war da der hammer, bedeutend schwer
Nur Einer vermochte zu tragen ihn her
Und endlich war man sich einig - oh ja!
Zu segnen den hammer und zu Handeln gar!
Man fand endlich Wege mit Glaube und Blut
Segnete hammer und Träger voll Glut
Zerschlug dann das kupferne Siegel mit Macht
Und schlagartig zurück Magie ward gebracht.
Ein Aufatmen geht durch Menschen und Land
Und Reidowan noch sein Mädchen fand
So endet das Schneechaos lachend und gut
Mit Hochzeit und Feier und neuem Liedgut! |
|
 |
|
|
|
|
Alle hier veröffentlichten Bilder, Lieder und Texte sind mein persönliches Eigentum und unterliegen dem Urheberrecht. Die Verwendung, auch zu privaten Zwecken, ist ausschließlich in Rücksprache mit mir gestattet. |
|
|
 |
|
|
|
|