Sehnsucht
LYS029 - Sehnsucht

Lauf:
KAP:
09.08.12-2


Oh bebendes Herz - wonach sehnst Du Dich so?
Warum nur findest Du denn keine Ruh?
Tief liegt der Schmerz in Seelengrundes Heim
Und leise regt sich der gedanke: Es muß wohl so sein.

Tief bis auf den Grund die Seele ist erbebt
Von all dem, was sie vor kurzem hat erlebt
Erinnerung an die wunderschöne Zeit
Doch auch an jenes schrecklich große Leid.

An blutige Hände und den reißenden Schmerz
Der mir noch immer quälend liegt auf dem Herz
Gesichtszüge, meist so beherrscht, offen und rein
Doch Blick in die Augen offenbart mir auch die Pein.

Wenn helle Kleidung sich färbt so dunkelrot
Von frischem Blut und Knie bricht in tiefer Not
Sanft helfende Hände schienen mir immer da
Aber ich bin mir dessen nicht ganz so gewahr

In meinem Herzen ruht sanfter Züge Bild
Und doch bricht mein so mühsam gehaltener Schild
Ich sehne mich nach zärtlich liebender Hand
Und träume von unserem unsichtbaren Band.

Denn Wünsche und Träume sind letztlich jene Kraft
Die Aufrecht zu halten uns trotz allen Leidens schafft.
Erinnerte Nähe, auch wenn Du so fern, ist mein Pfand
Und einmal seh' ich Dich wieder - Spür' Deine Hand...
 
Zeit...
 
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